Datenbank zur Speicherung von Daten

Sowohl in der Umgangssprache als auch als juristischer Fachbegriff bezeichnet eine Datenbank jede Ansammlung von Daten in jeder Form. Faktisch sind die meisten rechnergestützten Datenbanken Weiterentwicklungen von Datensammlungen, welche früher auf Papier oder Karteikarten geführt wurden.

Datenbanken in der Informationsverarbeitung
In der Informationsverarbeitung wird unter einer Datenbank ein Datenbestand verstanden, der nach vom Benutzer festgelegten Kriterien angelegt wurde. Die elektronische Datenverarbeitung ermöglicht ein gezieltes Suchen nach beliebigen Kriterien, wobei auch mehrere Bedingungen miteinander kombiniert werden können. Damit verfügen sie über einen wichtigen Vorteil gegenüber früheren Datensammlungen in Papierform, bei denen sich die bequeme Suche auf das Merkmal beschränkte, nach welchem sie sortiert waren.
In der Praxis setzt die Programmierung der Datenbanken bei der Sortierreihenfolge Grenzen. Während die Entscheidung, ob Umlaute wie ae, oe, oder ue behandelt oder ohne Berücksichtigung der Punkte eingereiht werden, in den meisten Fällen vom Benutzer getroffen werden kann, ist die früher im kaufmännischen Bereich übliche Ablage von {SCH} und {ST} hinter dem {S} auf Grund der Sortiervorgaben der üblichen Datenbank-Software inzwischen veraltet.
Damit Datenbanken von unterschiedlichen Programmen gemeinsam verwendet werden können, wurden Datenbank-Managementsysteme entwickelt. Diese bilden eine Schnittstelle zwischen dem Betriebssystem, welches den Datenbestand verwaltet, und dem Anwenderprogramm.

Datensicherheit
Jede Datenbank muss vor unberechigter Nutzung geschützt werden. Die Benutzungsrechte unterscheiden zwischen einem reinen Lese- sowie einem Lese- und Schreibzugriff. Wer nur über einen Lesezugriff verfügt, kann keine eigenen Einträge in einer Datenbank vornehmen, sondern nur vorhandene Daten ansehen.