Datei

Das Wort Datei wurde aus den beiden Begriffen Daten und Kartei gebildet. Eine Datei bleibt nach dem Beenden des auf sie zugreifenden Programms erhalten; mit einem Fachbegriff wird sie als persistent bezeichnet.

Definition:
Unter einer Datei werden Daten verstanden, welche in strukturierter Form vorliegen und inhaltlich aufeinander bezogen sind. Eine Datei kann auf unterschiedlichen Datenträgern gespeichert werden.
In der EDV werden Dateien als eine Aneinanderreihung von Bits gespeichert und durch ein Anwendungsprogramm oder das Betriebssystem als Bild, Text oder ausführbare Datei interpretiert.
Im Dateisystem werden neben der Benennung und dem Inhalt einer Datei auch Zugriffsberechtigungen und die Daten der Änderungen gespeichert.

Arten von Dateien:
Die wichtigste Unterscheidung besteht zwischen ausführbaren und nicht ausführbaren Dateien. Ausführbare Dateien können in unterschiedlichen Sprachen verfasst sein und enthalten Teile, welche als Computerprogramm ausgeführt werden können. Nicht ausführbare Dateien sind häufig Textdateien oder Bilder. Vor allem unter Unix bestehen Gerätedateien, mit deren Hilfe die Kommunikation zwischen Anwenderprogrammen und Hardware unterstützt wird.


Kennzeichnung von Dateien
Die Art einer Datei lässt sich anhand ihrer Endung erkennen. So bezeichnet -exe eine ausführbare Programmdatei, während -txt auf eine reine Textdatei hinweist und -jpg eine der häufigsten Suffixe für Bilddateien ist. Vollständige Auflistungen über mögliche Dateiendungen werden von mehreren Webseiten im Internet zur Verfügung gestellt. Dabei gelten die meisten Endungen für jedes beliebige Betriebssystem.