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Proxy und Fileserver für daheim auf Linux Basis


Autor Nachricht
Verfasst am: 23.03.2007 [17:03]
Cable_Guy89
Themenersteller
Dabei seit: 23.03.2007
Beiträge: 3
Hallo Allerseits

ich habe mal eine Allgemeine Frage, und zwar würde ich mir gerne für Zu Hause einen Server einrichten. Er soll folgende eigenschaften haben/aufgaben erfüllen

- Proxyserver (Internetstrom kontrollieren, Angriffe von aussen abwehren)
- Fileserver (ein kleines Netzlaufwerk zum austauschen von Dateien)

ausserdem soll er stromsparend und wenn möglich leise sein. Daher denke ich mal dass ein Linux OS sinnvoll ist, um nicht all zu gute Hardware verwenden zu müssen.


Kann mir jemand eine Linux version nennen, die für diesen Zweck am Besten geeignet ist ?

Greetz
Verfasst am: 23.03.2007 [19:16]
joe
Dabei seit: 07.04.2002
Beiträge: 1225
Die eierlegende Wollmilchsau suchst Du also icon_smile.gif.

Welches Linux-Distribution Du verwenden kannst, hängt von Deinem Kenntnisstand und der verwendeten Hardware ab. Ganz pauschal würde ich Dir Debian empfehlen. Das bietet eigentlich alles, was man braucht und ist "ab Werk" für eine ganze Latte von Plattformen verfügbar. NetBSD wäre für Deine Zwecke auch eine gute Alternative.

Als Hardware kommen diverse Kisten in Frage. Einen normalen PC von der Stange würde ich allerdings nicht verwenden (auch keinen alten). Im x86-Bereich sind die VIA C3 und Konsorten recht sparsam und bis ca. 800MHz passiv kühlbar. Mini-ITX-Boards incl. fest eingelötetem Prozessor und passiver Kühlung kriegst Du so ab ca. 80-100,-¤. Die Kisten haben normalerweise eine Leistungsaufnahme von rund 20-30W unter Vollast. Im Leerlauf deutlich darunter.

Alternativ kannst Du Dich ein bisschen umschauen. Es gibt in Deutschland einige Anbieter, die kleine Embedded-Boards mit Freescale-Prozessoren anbieten. Das sind im Endeffekt ganz normale PPC G4-Kisten. Die fressen bei gleicher Leistung wie der o.g. C3 deutlich weniger Saft. Da reden wir also von höchstens 10W bei Volllast. Passives Kühlen ist also keine Frage (da mußt Du schon eher drüber nachdenken, ob Du überhaupt einen Kühlkörper einbaust).

Als Festplatte würde ich entweder eine servertaugliche 2,5"-Platte nehmen oder (wenn's ein bisschen mehr sein darf) eine Solid State Disc. Letztere kosten zwar ein bisschen mehr, dafür gibt's aber keine sterbende Mechanik, mehr Datendurchsatz, keinen Lärm und erheblich weniger Abwärme.

-joe-

while(!asleep()) sheep++;
Verfasst am: 24.03.2007 [00:54]
Cable_Guy89
Themenersteller
Dabei seit: 23.03.2007
Beiträge: 3
Danke für die Schnelle Antwort, ich werd mich mal umschauen ...