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Thema ohne neue Antworten

Beste Lösung für Linuxeinstieg???


Autor Nachricht
Verfasst am: 02.04.2007 [08:46]
Onkelzfan89
Themenersteller
Dabei seit: 30.03.2007
Beiträge: 13
Hallo,

ich bin langjähriger Windowsnutzer. Sowohl geschäftlich als auch privat. So langsam bekomme ich aber mal Lust auf etwas neues. Und Linux interessiert mich auch sehr. Außerdem benötige ich es dann auch vielleicht in meiner Ausbildung.
Ich habe mich dann mal mit meinen Azubikollegen unterhalten, was denn die beste Linuxversion für Einsteiger sei. Die meinten, dass Ubuntu eine sehr gute Lösung wäre, da dies sehr benutzerfreundlich gestaltet und, auch praktisch für eigentliche Windowsuser, an Windows angelehnt sei.

Jetzt möchte ich aber hier auch nochmal nachfragen, was denn nun das beste für mich wäre...

Und dann hätte ich in diesem Zusammenhang noch zwei Fragen:

Wieviel Arbeitsspeicher wird dann dafür benötigt (1024 MB vorhanden) ???
Und...
welche Hardwareressourcen überhaupt vorhanden sein müssen, damit Linux problemlos läuft?

Danke schon im Voraus für eure Antworten,

Gruß
Michael
Verfasst am: 02.04.2007 [13:19]
Robbes
Dabei seit: 02.03.2002
Beiträge: 2657
Alsoooo... Mit Ubuntu liegen die Kollegen schon richtig, nur ist das nicht wirklich an Windows angelehnt. Dafür gibt es Kubuntu, ein Ubuntu mit KDE als Window-Manager. Damit kommt wirklich jeder zurecht.
Ob es das beste für [i]dich[/i:a17f04857a] ist - keine Ahnung. Dafür hat man bei Linux viel zu viele Möglichkeiten seinen eigenen Geschmack auszuleben. Alles in allem ist Ubuntu aber wirklich gut geeignet für Leute die "mal gucken" wollen.

Was die Hardware angeht: Wenn Windows drauf läuft läuft Linux doppelt so gut. Also mach dir da mal keine Sorgen. Probleme kann es allerdings mit aktueller Hardware geben, ein Beispiel aus der eigenen Erfahrung sind Creative X-Fi Soundkarten. Kommt daher, dass sich Creative (und andere Hersteller auch) weigern, Entwicklern die nötigen Informationen zum Treiber-Bau bereitzustellen.
Aber selbst der Punkt ist bei Ubuntu egal. Aktuelle Versionen kommen als Live-CD daher, du kannst also erst einmal ungestört ausprobieren bevor du installierst.
Verfasst am: 02.04.2007 [14:57]
christian
Dabei seit: 21.11.2004
Beiträge: 509
oder, so wie ich, eine Partition erstellen für Ubuntu und beide Systeme zusammen nutzen. Ich lerne bei Ubuntu wenn ich Zeit habe und arbeite noch immer mit W.

Gruss
Christian

Falls Du eine gute Website kennst, trag sie ein bei http://www.yomada.net. Damit auch andere davon profitieren können.
Verfasst am: 02.04.2007 [18:38]
Onkelzfan89
Themenersteller
Dabei seit: 30.03.2007
Beiträge: 13
Hallo ihr beiden,

danke für eure schnellen Antworten!

Also... wegen ubuntu oder kubuntu.. das hat man mir jetz schon mehrfach (auch in anderen Foren) gesagt.. okay. da muss ich halt jetz ma letztenendes gucken was für mich das richtige is...

Zu Christians Bemerkung: Ich hatte eigentlich vor, Linux in der Virtual Machine laufen zu lassen. Habe dafür von Microsoft die Anwendung "Virtual PC"...
Verfasst am: 02.04.2007 [21:40]
joe
Dabei seit: 07.04.2002
Beiträge: 1225
Als erster Test, um Dich für "Deine" Linux-Distribution zu entscheiden, ist eine VM sicher nicht schlecht. Und für die ersten Schritte ist das auch nix Dummes, weil Du einfach einen Backup der VM-Files zurückspielen kannst, falls Du Dir die Installation "kaputtgespielt" hast (spart Dir dann eben die Zeit für eine Neuinstallation). Aber um wirklich damit zu arbeiten ist eine VM keine dauerhafte Lösung. Egal ob jetzt VMware order Virtual PC, sowas bremst speziell das Gast-Betriebsystem ganz schön aus.

Ich würde Dir also dringend empfehlen, Linux nach der Wahl der Distribution so schnell wie möglich richtig zu installieren und nicht nur in einer VM damit zu spielen. Über den Bootmanager kannst Du dann entweder Linux oder das vorhandene Windows booten. Für den Anfang reicht's, einfach eine 10-20GB große Partition leerräumen und dort zu installieren (naja, im Prinzip tun's auch 2-3GB, aber dann hast Du recht wenig Platz für Daten und sonstiges Zeug).

-joe-

while(!asleep()) sheep++;
Verfasst am: 03.04.2007 [10:34]
Onkelzfan89
Themenersteller
Dabei seit: 30.03.2007
Beiträge: 13
Hallo joe,

danke für den Tipp.

So werd ich das dann wohl am besten machen. Dass ich mit der Virtual Machine erstmal verschiedene Versionen ausprobier.


Ich halte euch auf dem laufenden... und kann mich ja dann nochma melden wenn ich irgendwelchce Fragen oder Probleme hab..

Bis denne

Michael
Verfasst am: 03.04.2007 [21:23]
joe
Dabei seit: 07.04.2002
Beiträge: 1225
Frag ruhig nach, wenn irgendwas nicht klar ist... Du mußt ja nicht auch nochmal das Rad erfinden - das haben andere schon gemacht icon_smile.gif. Gerade am Anfang könnte es ein bisschen schwierig sein, das Unix-Konzept zu verstehen (das so gar nix mit dem Bedien- und Funktionsprinzip von Windows zu tun hat).

Achja, noch was... Gerade Windows-Umsteiger machen gern den Fehler, ständig als root zu arbeiten (so nach dem Motto: unter Windows ging's ja auch nur mit Admin-Rechten vernünftig). Gewöhn Dir das gar nicht erst an. Leg Dir bei der Installation einen normalen User-Account an und arbeite damit. Nur für Konfiguration und (De-)Installation brauchst Du root-Rechte. Unix ist ja seit Urzeiten auf Multi-User-Betrieb ausgelegt. Insofern klappt das Arbeiten mit eingeschränkten Rechten also auch reibungsfrei.

-joe-

while(!asleep()) sheep++;
Verfasst am: 04.04.2007 [16:08]
Onkelzfan89
Themenersteller
Dabei seit: 30.03.2007
Beiträge: 13
Ok.

Danke für den Tipp
Verfasst am: 22.02.2009 [03:25]
djwanja
Dabei seit: 22.02.2009
Beiträge: 3
Zur virtualisierung empfehle ich VirtualBox. Frei unter der GPL.

Aber wer wirklich Linux kennen lernen will, sollte wohl am besten ein altes hündchen ausgraben, ein Linux ohne GUI installieren und erstmal lernen wie UNIX-Systeme aufgebaut sind. Hilfe gibts dazu mehr als zu jedem anderem Thema.

Liebe Grüße
Wanja