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Zensur durch Unternehmen?


Autor Nachricht
Verfasst am: 29.04.2007 [19:00]
christian
Themenersteller
Dabei seit: 21.11.2004
Beiträge: 509
Salve

Ihr wisst was Zensur ist?

<!--quoteo--><div class='quotetop'>ZITAT</div><div class='quotemain'><!--quotec-->[b]Zensur[/b:df0e0763d2] ist ein durch staatliche oder private Institutionen eingesetztes <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Verfahren" target="_blank">Verfahren</a> zur Überwachung und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kontrolle" target="_blank">Kontrolle</a> von Äußerungen mit dem Ziel, unerwünschte Äußerungsinhalte zu verändern oder zu verhindern und dadurch das gesellschaftliche Geistesleben vor allem in politischer, wirtschaftlicher, sozialer oder religiöser Hinsicht zu beeinflussen.<!--QuoteEnd--></div><!--QuoteEEnd-->
Quelle: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Zensur_%28Informationskontrolle%29" target="_blank">Wiki</a>
Ja? Ok... und wer darf Zensur betreiben? Niemand? Der Staat? Unternehmen? Private?

Ich bin da auf einen Fall aufmerksam geworden.... und denke, das könnte man schon beinahe als Zensur beschreiben: <a href="http://www.wissenswert.in/2007/04/27/meinungsfreiheit-und-die-firma-ongate-gmbh/" target="_blank">Link</a>
Schaut mal rein und lest Euch durch.... Eure Meinung interessiert mich...

Gruss
Christian

Falls Du eine gute Website kennst, trag sie ein bei http://www.yomada.net. Damit auch andere davon profitieren können.
Verfasst am: 29.04.2007 [22:52]
joe
Dabei seit: 07.04.2002
Beiträge: 1225
Naja, ich hab jetzt hauptsächlich den Blog-Post gelesen und bin ein paar Links gefolgt und hab mir nicht wirklich ein komplettes Bild gemacht. Die Frage ist eben, ob die gelöschten bzw. angemahnten Posts (ausschließlich) sachliche Aussagen waren oder nur (evtl. nachvollziehbares aber dennoch subjektives) "Rumjammern" und Flamen. Letzteres ist und bleibt Rufschädigung und ist damit illegal und abmahnwürdig.

Im Fall von sachlichen und beweisbaren Tatsachenberichten sind primär die Webmaster gefragt, nicht gleich den Schwanz einzuziehen und auch die Poster in die Verantwortung und Beweisführung einzubeziehen. Das kostet allerdings Nerven, Zeit und Geld. Da ist Löschen natürlich schneller und mit deutlich weniger Aufwand erledigt. Trotzdem hat man natürlich im Internet die gleichen Rechte wie sonst auch - auch wenn das der einen oder anderen Firma nicht gefällt.

Die Gegenfrage bei dieser Geschichte wäre, ob es nicht evtl. durch die Zusammenarbeit der betroffenen Webmaster möglich wäre, der Firma nachzuweisen, daß sie bei der "Säuberungsaktion" mit unlauteren Mitteln gearbeitet hat. Wenn das tatsächlich so wäre, könnte man mit sowas einfach an die Fachpresse gehen und damit schnell wieder für Ruhe zu sorgen (eine Sammelklage wäre dann aber trotzdem dringend anzuraten, um solche Aktionen auch für die Zukunft auszuschließen).

-joe-

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