Auswahl eines Paidmailers

Ein Paidmailer bezahlt seine Mitglieder für den Empfang von Werbemails. Für die Auswahl eines Paidmailers gibt es unterschiedliche Kriterien. Natürlich kann sich jeder Nutzer bei beliebig vielen Mailern anmelden, sinnvoll ist aber, sich zunächst auf zwei bis drei Anbieter zu beschränken.

Punktemailer oder Euromailer
Einige Paidmailer geben sofort den Wert jeder bestätigten E-Mail in Cent an, wobei meistens 0,1 bis 1 Cent zugesagt werden. Ein großer Paidmailer zahlt aber auch zuverlässig zwischen einem und fünf Cent je Mail aus.
Bei Paidmailern mit monatlicher Umrechnung wird ein bestimmter Prozentsatz der Werbeeinnahmen an die User ausgezahlt. Bei dieser Variante weiß der Nutzer nicht, welchen Betrag er für eine bestätigte Mail wirklich erhalten wird; er verfügt aber über die Sicherheit, dass der Anbieter nur den Betrag für Auszahlungen verspricht, den er selber erwirtschaftet hat. Für die Auswahl eines Paidmailers bietet die Übersicht über die Umrechnungen in der Vergangenheit wichtige Anhaltspunkte.
Bei einem Paidmailer, der eine feste Auszahlung verspricht, sollte überprüft werde, ob diese durch die angegebenen Werbepreise erwirtschaftet werden kann. Dabei ist zu berücksichtigen, dass meistens nicht alle Ref-Ebenen besetzt sind. Ref ist das Kurzwort für Referral, hierbei handelt es sich um angeworbene User, an deren Vergütungen der Werber über mehrere Ebenen beteiligt wird, wobei die entsprechenden Beträge oder Punkte selbstverständlich nicht dem geworbenen Nutzer abgezogen, sondern zusätzlich vergeben werden.
Darüber, ob ein Paidmailer pünktlich auszahlt, finden sich Berichte in Meinungsforen.

Bewährter oder neuer Paidmailer?
Bei einem bewährten Paidmailer besteht, zumal wenn er in Meinungs- und Verbraucherforen positiv dargestellt wird, eine große Wahrscheinlichkeit für die pünktliche Auszahlung der erzielten Verdienste. Bei einem neuen Paidmailer lässt sich hingegen leicht eine große Anzahl an Refs gewinnen, so dass sich der mögliche Verdienst erhöht. Wichtig ist die Form der Auszahlung. Während die meisten Paidmailer wahlweise per Paypal oder auf das Bankkonto des Users auszahlen, beschränken einige die mögliche Auszahlung auf ein Verfahren. Wer kein Paypal Konto einrichten oder die Daten seines Bankkontos nicht angeben will, kann sich nur für einen Paidmailer entscheiden, der die bevorzugte Form der Auszahlung anbietet.

Auszahlgrenze
Sie gibt an, welches Mindestguthaben für die Beantragung einer Auszahlung erforderlich ist. Eine nicht zu hohe Auszahlgrenze gewährleistet, dass der Nutzer nicht unangemessen lange auf sein Geld warten muss.

Altersbeschränkungen
Die meisten Paidmailer akzeptieren Nutzer ab einem Alter von 14 Jahren. Anbieter, die Mitglieder erst ab 18 Jahren annehmen, versenden oft eine große Anzahl an Erotik-Mails. Es versteht sich von selber, dass Jugendliche sich dort nicht anmelden. Aber auch Erwachsene, die kein Interesse am Erhalt von Erotik-Mails haben, entscheiden sich besser für einen anderen Mailer.

Anzahl der Paidmails
Während einige Nutzer gerne eine große Menge an täglichen Mails erhalten und auf diese Weise schnell ihre erste Auszahlung erreichen möchten, wünschen andere eine eher geringe Anzahl täglicher Werbebotschaften. Ideal sind Mailer, welche die individuelle Einstellung der gewünschten Anzahl Mails erlauben. Viele Anbieter ermöglichen zusätzliche Verdienste durch Bannerklicks, die jedes Mitglied je nach vorhandener Zeit nutzen kann. Wer zeitweise keine Möglichkeit hat, erhaltene Mails zu bestätigen, muss die Urlaubsfunktion verwenden, damit er keine Post erhält, da die meisten Paidmailer eine Mindestbestätigungsrate verlangen, bei deren Unterschreiten sie betroffene Nutzer löschen.